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2. Grabmalvielfalt

Es gibt heute viele Möglichkeiten, ein Grabmal zu gestalten. Die Zeit der tristen Einheitsgrabmale ist vorbei.

  • Formen

    Die Formen reichen vom herkömmlichen Grabstein über kubische oder unregelmäßige Formen, stehende oder liegende Grabmale, hin zu Stelen und Installationen. Wichtig ist die jeweilige Friedhofssatzung, die die genehmigten Grabmalformen erläutert.

  • Materialien

    Das gebräuchlichste Material ist Stein in vielen Sorten und Farben. Darüber hinaus lassen sich aber auch Holz, Metall, Glas oder Email verwenden. Ebenso können verschiedene Materialien miteinander kombiniert werden. Auch hier ist der Blick in die Friedhofssatzung notwendig. Im Anschluss können Sie sich vom Steinmetz Ihrer Wahl beraten lassen. Er kann Ihnen auch die mit den Materialien verbundenen Pflegemaßnahmen erläutern.
    Für Farbe, Größe, Platzierung gilt es ebenfalls unbedingt die entsprechende Friedhofssatzung zu beachten.

  • Herstellung

    Grundsätzlich lässt sich die Herstellung in handwerkliche und industrielle Fertigung unterscheiden. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, einen Importstein für das Grabmal zu wählen. In diesem Fall sollten Sie sich aber vergewissern, dass der Stein zu keinem Zeitpunkt mit Hilfe von Kinderarbeit gefertigt wurde (Steine aus Indien stehen in Verdacht. Ebenso gelten die Produktionsbedingungen in China als unmenschlich). Eine Alternative bieten hier einheimische bzw. europäische Steine. Sie fügen sich oft auch besser in die umgebende Landschaft ein. Darüber hinaus ist durch die kürzeren Transportwege auch ihre Ökobilanz eine deutlich bessere. So können sie dazu beitragen, das traditionelle Handwerk zu stärken.

  • Kindergrabmale

    Für Angehörige verstorbener Kinder ist es besonders wichtig, diesen mit einem individuellen Grabmal zu gedenken. Immer mehr Steinmetze bieten an, gemeinsam mit den Eltern ein Grabmal zu entwerfen, was das kurze Leben des Kindes widerspiegelt oder seine Fähigkeiten und Vorlieben besonders hervorhebt. Diese intensive Auseinandersetzung mit dem Tod kann sehr hilfreich beim Trauerprozess sein und die Verarbeitung des Geschehenen stark unterstützen. Für dieses Thema haben wir einen besonderen Bereich eingerichtet:
     Kindergrabmale im Grabmal-Portal


  • Patenschaften

    Viele Städte bieten Patenschaften für historische, erhaltenswerte Grabstätten an. Als Grabpate können Sie den Erhalt eines historischen Grabmals sichern und bekommen zugleich eine hochwertige, ansprechende Grabstelle für spätere Beisetzungen. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Patenschaftsmodelle. Üblicherweise übernimmt der Pate die Kosten, um die bauliche und gärtnerische Grabanlage in Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung zu restaurieren und zu erhalten. Die Stadt honoriert dies unter Umständen, indem sie dem Paten ein kostenloses Anwartschaftsrecht auf Nutzung für sein Patenschaftsgrab einräumt. Nutzungsgebühren müssen dann erst im Beerdigungsfalle bezahlt werden. Wenn Sie wissen möchten, auf welchen Friedhöfen Sie Patenschaften eingehen können, fragen Sie bei der örtlichen Friedhofsverwaltung nach.

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