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4. Verantwortung für Mensch und Umwelt
Importsteine - beispielsweise aus Indien oder China: wie steht's um Ökobilanz und Arbeitsbedingungen?
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Ökobilanz
Die Ökobilanz ist ein Berechnungsverfahren. Sie setzt sich zusammen aus dem CO2-Verbrauch, der für die Herstellung und den Transport der Steine notwendig ist. Daher haben einheimische Steine eine deutlich bessere Ökobilanz als solche, die erst um den halben Globus verschifft werden. Lassen Sie sich Material beispielsweise aus Kalk- oder Sandstein zeigen, die in Ihrer Nähe gewonnen wurden. Eventuell passt dieses Material besser in Ihre Landschaft als ein Brasilianischer Marmor. Die deutsche Naturwerksteinindustrie verfügt über etwa 160 einheimische Sorten - so lässt sich sicher ein passender Stein finden.
Hilfreich: www.alternativer-abschied.de
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Arbeitsbedingungen
Zu berücksichtigen ist auch, unter welchen Bedingungen die Steine in Heimatländern, wie China und Indien produziert werden. Stein-Zertifikate, wie Beispielsweise von Xertifix, die eine Herstellung von Grabmalen ohne Kinderarbeit- oder Sklavenarbeit gewährleisten, gehen in die richtige Richtung da mit der Arbeit zudem soziale Projekte in den Exportländern finanziert werden. Fragen Sie einfach den Betrieb Ihrer Wahl, ob seine Steine ein solches Zertifikat tragen.
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Alternativen
Neben der Verwendung einheimischer Steine könnten auch Materialien wie Holz, Metall und Glas eine Alternative darstellen. Einige Friedhöfe gestatten auch die Verwendung von Beton, Keramik und Kunststoff. Bei der Auswahl sollten immer auch ökologische Aspekte in die Überlegungen einbezogen werden.
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